Worauf es ankommt
Bei Typ-2-Diabetes geht es weniger um strikte Verbote als um eine insgesamt ausgewogene Auswahl. Empfohlen wird eine Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist und stark verarbeitete Produkte zurückstellt.
Gute Schwerpunkte sind:
- Nicht stärkehaltiges Gemüse wie Salat, Brokkoli, Paprika oder Tomaten
- Vollkornprodukte statt Weißmehl, weil sie langsamer ins Blut übergehen
- Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen als sättigende Eiweiß- und Ballaststoffquelle
- Gesunde Fette aus Nüssen, Saaten und pflanzlichen Ölen
Besser zurückhaltend
Manche Lebensmittel lassen den Blutzucker rasch ansteigen oder liefern viele Kalorien bei wenig Nährwert. Dazu zählen vor allem:
- Zuckergesüßte Getränke wie Limonaden und Säfte
- Süßigkeiten und Gebäck in größeren Mengen
- Stark verarbeitete Produkte mit raffinierten Kohlenhydraten
Diese Lebensmittel sind nicht streng verboten, sollten aber bewusst und in kleinen Portionen genossen werden.
Die Teller-Methode
Eine einfache Orientierung bietet die Teller-Methode: etwa die Hälfte des Tellers mit Gemüse, ein Viertel mit eiweißreichen Lebensmitteln und ein Viertel mit Kohlenhydraten wie Vollkornbeilagen füllen. So entsteht ohne Kalorienzählen eine ausgewogene Mahlzeit, bei der auch die Portionsgröße im Blick bleibt.
Wie einzelne Lebensmittel bei Ihnen persönlich wirken, ist individuell verschieden. Besprechen Sie Ihren Ernährungsplan am besten mit Ihrem Diabetes-Team.