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Sind Kartoffeln bei Diabetes Typ 2 erlaubt?

Kurz & knapp

Ja, Kartoffeln sind bei Typ-2-Diabetes erlaubt. Sie liefern Kohlenhydrate, sodass Portionsgröße und Zubereitung entscheidend sind. Pell- und Salzkartoffeln sind günstiger als Pommes oder Püree. Abgekühlte Kartoffeln bilden resistente Stärke, die den Blutzucker etwas weniger steigen lässt. Die persönliche Reaktion ist individuell verschieden.

Kartoffeln dürfen auf den Teller

Kartoffeln müssen bei Typ-2-Diabetes nicht vom Speiseplan gestrichen werden. Sie liefern neben Kohlenhydraten auch Vitamine, Kalium und etwas Ballaststoffe. Wie bei anderen Beilagen kommt es auf Menge und Zubereitung an.

Zubereitung macht den Unterschied

Die Form der Kartoffel beeinflusst, wie schnell der Blutzucker steigt:

  • Pell- und Salzkartoffeln gelten als günstigere Wahl
  • Kartoffelpüree wird sehr fein zerkleinert und kann den Blutzucker schneller anheben
  • Pommes frites und Bratkartoffeln liefern zusätzlich viel Fett und Kalorien

Ein bekannter Effekt: Gekochte und wieder abgekühlte Kartoffeln, etwa als Kartoffelsalat, bilden resistente Stärke, die der Körper langsamer verwertet und die den Blutzucker etwas weniger ansteigen lässt.

Portion und Kombination

Wichtig ist die Portionsgröße als Teil der gesamten Kohlenhydratmenge einer Mahlzeit. Wer Kartoffeln mit reichlich Gemüse und einer Eiweißquelle kombiniert, dämpft den Blutzuckeranstieg im Vergleich zu einem großen Berg Kartoffeln allein.

Wie stark Kartoffeln Ihren Blutzucker beeinflussen, ist individuell verschieden. Ein Blutzucker-Tagebuch hilft, das herauszufinden. Besprechen Sie Ihre Beobachtungen mit Ihrem Diabetes-Team.

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Quellen

Redaktionell geprüft · Stand: 21. Juni 2026

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht das Gespräch mit Ihrem Diabetes-Team. Bei konkreten Fragen zu Ihrer Ernährung oder Therapie wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Praxis.