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Warum heilen Wunden bei Diabetes schlechter?

Kurz & knapp

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker kann Nerven und Gefäße schädigen. Dadurch werden Verletzungen schlechter gespürt und schlechter durchblutet, sodass Wunden langsamer heilen und sich leichter entzünden. Wichtig sind tägliche Kontrolle, gut eingestellter Blutzucker und das frühe Versorgen kleiner Wunden. Lassen Sie Auffälligkeiten zeitnah abklären.

Warum die Heilung gestört sein kann

Ein über lange Zeit erhöhter Blutzucker kann sowohl Nerven als auch Blutgefäße schädigen. Beides erschwert die Wundheilung – besonders an den Füßen.

Durch Nervenschäden wird Schmerz oft schwächer wahrgenommen, sodass Verletzungen, Druckstellen oder Blasen leicht unbemerkt bleiben.

Schlechtere Durchblutung und Infektabwehr

Hinzu kommen häufig Durchblutungsstörungen: Wird das Gewebe schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, heilt eine Wunde langsamer.

Auch die körpereigene Infektabwehr kann bei hohen Blutzuckerwerten beeinträchtigt sein. Dadurch können sich Wunden leichter entzünden und chronisch werden.

Was die Heilung unterstützt

Sie können die Wundheilung aktiv unterstützen:

  • die Füße täglich kontrollieren, auch Sohlen und Zwischenräume
  • einen gut eingestellten Blutzucker anstreben
  • kleine Wunden früh und sauber versorgen
  • nicht barfuß laufen und auf passende Schuhe achten

Bestehende oder sich verschlechternde Wunden gehören zeitnah ärztlich abgeklärt, statt sie selbst zu verharmlosen. Wie Ihre Wundversorgung aussehen sollte, besprechen Sie am besten mit Ihrem Diabetes-Team.

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Quellen

Redaktionell geprüft · Stand: 23. Juni 2026

Weitere Fragen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht das Gespräch mit Ihrem Diabetes-Team. Bei konkreten Fragen zu Ihrer Ernährung oder Therapie wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Praxis.