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Was ist diabetische Neuropathie (Nervenschäden)?

Kurz & knapp

Die diabetische Neuropathie ist eine Schädigung der Nerven durch dauerhaft erhöhten Blutzucker. Häufig sind Füße und Beine betroffen, oft mit Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen. Da das Schmerzempfinden nachlassen kann, steigt das Verletzungsrisiko. Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden – sprechen Sie mit Ihrem Diabetes-Team.

Wenn Nerven Schaden nehmen

Bei der diabetischen Neuropathie schädigt ein dauerhaft erhöhter Blutzucker die Nerven. Am häufigsten betroffen sind die Nerven in Füßen und Beinen, manchmal auch andere Bereiche des Körpers.

Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und werden anfangs leicht übersehen.

Typische Anzeichen

Mögliche Hinweise auf Nervenschäden sind:

  • Kribbeln oder ein Gefühl wie Ameisenlaufen
  • Taubheit oder ein pelziges Gefühl
  • Schmerzen oder Brennen, besonders nachts
  • ein vermindertes Temperatur- oder Schmerzempfinden

Gerade das nachlassende Schmerzempfinden ist heikel: Verletzungen an den Füßen bleiben dann leichter unbemerkt.

Was wichtig ist

Vorbeugend und begleitend helfen:

  • ein gut eingestellter Blutzucker
  • regelmäßige Fußkontrolle und Fußpflege
  • das Melden neuer Beschwerden

Neue oder zunehmende Beschwerden sollten Sie ärztlich abklären lassen, statt sie hinzunehmen. Wie sich Nervenschäden bei Ihnen vermeiden oder begleiten lassen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Diabetes-Team.

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Quellen

Redaktionell geprüft · Stand: 22. Juni 2026

Weitere Fragen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht das Gespräch mit Ihrem Diabetes-Team. Bei konkreten Fragen zu Ihrer Ernährung oder Therapie wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Praxis.