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Wie schütze ich meine Füße bei Diabetes?

Kurz & knapp

Füße verdienen bei Diabetes besondere Aufmerksamkeit, da Nerven- und Durchblutungsstörungen Verletzungen begünstigen können. Wichtig sind tägliche Kontrolle, gute Fußpflege, passendes Schuhwerk und das Ernstnehmen kleiner Wunden. Auffälligkeiten gehören zeitnah abgeklärt. Wie Ihre Fußvorsorge aussehen sollte, besprechen Sie mit Ihrem Diabetes-Team.

Warum Füße empfindlich sind

Bei Diabetes können Nervenstörungen das Schmerzempfinden vermindern und Durchblutungsstörungen die Heilung erschweren. Dadurch können kleine Verletzungen unbemerkt bleiben und schlechter abheilen.

Deshalb sind die Füße ein wichtiger Bereich der Vorsorge.

Tägliche Pflege und Kontrolle

Hilfreich sind einfache, regelmäßige Gewohnheiten:

  • die Füße täglich anschauen, auch die Sohlen und Zwischenräume
  • Füße waschen und gut abtrocknen, besonders zwischen den Zehen
  • auf eingewachsene Nägel und Druckstellen achten
  • Haut bei Bedarf eincremen, um Risse zu vermeiden

Ein Spiegel oder Hilfe von Angehörigen erleichtert die Kontrolle schwer einsehbarer Stellen.

Schuhe und Wunden

Auch das Schuhwerk ist wichtig: Schuhe sollten gut passen, nicht drücken und keine störenden Nähte haben. Barfußlaufen birgt ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Kleine Wunden, Rötungen oder Blasen sollten Sie ernst nehmen und nicht selbst verharmlosen. Auffälligkeiten gehören zeitnah abgeklärt. Wie Ihre Fußvorsorge konkret aussehen sollte, besprechen Sie am besten mit Ihrem Diabetes-Team.

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Quellen

Redaktionell geprüft · Stand: 22. Juni 2026

Weitere Fragen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht das Gespräch mit Ihrem Diabetes-Team. Bei konkreten Fragen zu Ihrer Ernährung oder Therapie wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Praxis.