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Wie schütze ich meine Nieren bei Diabetes?

Kurz & knapp

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker kann die feinen Filter der Nieren belasten. Veränderungen verlaufen oft lange unbemerkt. Ein gut eingestellter Blutzucker, beachteter Blutdruck und regelmäßige Kontrollen von Urin und Blut helfen, die Nieren zu schützen. Wie Ihre Nierenvorsorge aussehen sollte, besprechen Sie mit Ihrem Diabetes-Team.

Die Nieren als Filter

Die Nieren filtern das Blut und scheiden Abfallstoffe aus. Ein über lange Zeit erhöhter Blutzucker kann die feinen Filtereinheiten schädigen und ihre Funktion mit der Zeit beeinträchtigen.

Auch hier gilt: Veränderungen entwickeln sich meist langsam und ohne frühe Beschwerden.

Was die Nieren schützt

Mehrere Faktoren wirken zusammen, um die Nieren zu entlasten:

  • ein gut eingestellter Blutzucker
  • ein im Blick behaltener Blutdruck
  • ausreichend trinken, sofern nicht ärztlich anders empfohlen
  • ein bewusster Umgang mit Medikamenten, die die Nieren belasten können

Früh erkennen durch Kontrollen

Weil sich beginnende Nierenveränderungen kaum bemerkbar machen, sind regelmäßige Kontrollen wichtig:

  • Urinuntersuchungen auf Eiweiß
  • Blutwerte zur Nierenfunktion

So lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Wie häufig solche Kontrollen für Sie sinnvoll sind, besprechen Sie am besten mit Ihrem Diabetes-Team.

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Quellen

Redaktionell geprüft · Stand: 22. Juni 2026

Weitere Fragen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht das Gespräch mit Ihrem Diabetes-Team. Bei konkreten Fragen zu Ihrer Ernährung oder Therapie wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Praxis.