DiabetesBegleiter
Zurück zu Folgeerkrankungen vorbeugen

Wie wirkt sich Diabetes auf die Augen aus?

Kurz & knapp

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker kann die feinen Gefäße der Netzhaut schädigen. Solche Veränderungen entwickeln sich oft lange ohne Beschwerden. Deshalb sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen wichtig, um Veränderungen früh zu erkennen. Wie häufig diese sinnvoll sind, besprechen Sie am besten mit Ihrem Diabetes-Team.

Die Netzhaut im Blick

Im hinteren Teil des Auges, der Netzhaut, verlaufen viele feine Blutgefäße. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker kann diese kleinen Gefäße schädigen – Fachleute sprechen von einer diabetischen Netzhautveränderung.

Solche Veränderungen entstehen meist langsam und oft zunächst ohne spürbare Beschwerden.

Warum Vorsorge so wichtig ist

Gerade weil frühe Veränderungen kaum bemerkt werden, ist die regelmäßige Kontrolle entscheidend:

  • Veränderungen lassen sich früh erkennen, bevor das Sehen leidet
  • bei einer augenärztlichen Untersuchung wird der Augenhintergrund beurteilt
  • je früher etwas auffällt, desto besser sind die Möglichkeiten zu reagieren

Warten Sie deshalb nicht erst, bis Beschwerden auftreten.

Was zusätzlich hilft

Neben den Kontrollterminen unterstützen Sie Ihre Augen durch:

  • einen gut eingestellten Blutzucker
  • die Beachtung von Blutdruck
  • das Melden von Sehveränderungen wie verschwommenem Sehen

Wie oft eine augenärztliche Kontrolle für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrer Situation ab. Besprechen Sie das am besten mit Ihrem Diabetes-Team.

Ernährungs-Starterpaket – kostenlos per E-Mail

7-Tage-Teller-Plan, Einkaufsliste & Was-darf-ich-essen-Spickzettel für Typ-2-Diabetes. Sachlich aufbereitet, ohne Werbeversprechen.

Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail (Double-Opt-In). Mit der Anforderung stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.

Quellen

Redaktionell geprüft · Stand: 22. Juni 2026

Weitere Fragen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht das Gespräch mit Ihrem Diabetes-Team. Bei konkreten Fragen zu Ihrer Ernährung oder Therapie wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Praxis.