Schlaf und Stoffwechsel hängen zusammen
Schlaf ist mehr als Erholung – er beeinflusst auch den Zuckerstoffwechsel. Studien deuten darauf hin, dass zu wenig oder schlechter Schlaf die Wirkung von Insulin verschlechtern und den Blutzucker ungünstig beeinflussen kann.
Auch ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus kann sich auf die Werte auswirken.
Wie sich Schlafmangel bemerkbar macht
Zu wenig Schlaf wirkt auf mehreren Wegen:
- höhere Stresshormone, die den Zucker anheben
- mehr Appetit auf Kohlenhydrate und Süßes
- weniger Energie für Bewegung am Tag
So kann Schlafmangel sowohl direkt als auch über den Alltag den Blutzucker beeinflussen.
Was guten Schlaf unterstützt
Hilfreich für die Schlafqualität sind oft einfache Routinen:
- regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten
- eine ruhige, dunkle Schlafumgebung
- weniger Bildschirm und Koffein am Abend
Wie viel Schlaf für Sie ideal ist und welche Rolle er bei Ihren Werten spielt, ist individuell verschieden. Besprechen Sie anhaltende Schlafprobleme am besten mit Ihrem Diabetes-Team.