Stresshormone heben den Zucker
In Stresssituationen schüttet der Körper Hormone wie Cortisol und Adrenalin aus. Diese stellen schnell Energie bereit, indem sie unter anderem Zucker ins Blut abgeben – ein sinnvoller Mechanismus, der bei Diabetes aber zu höheren Werten führen kann.
Sowohl akuter Stress als auch anhaltende Anspannung können sich so auf den Blutzucker auswirken.
Wenn Stress dauerhaft wird
Besonders chronischer Stress ist ungünstig. Er kann nicht nur die Werte erhöhen, sondern auch den Alltag mit Diabetes erschweren:
- weniger Bewegung durch Zeitdruck
- ungünstigere Ernährung und Snacking
- schlechterer Schlaf
So entsteht leicht ein Kreislauf, der den Stoffwechsel zusätzlich belastet.
Was entlasten kann
Hilfreich sind Wege, regelmäßig Anspannung abzubauen:
- Entspannungstechniken wie ruhiges Atmen oder Achtsamkeit
- Bewegung als Ausgleich
- ausreichend Schlaf und Pausen
Wie stark Stress bei Ihnen auf den Blutzucker wirkt, ist individuell verschieden. Welche Strategien für Sie passen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Diabetes-Team.