Eine oft unbemerkte Erkrankung
Typ-2-Diabetes entwickelt sich meist schleichend und verläuft anfangs oft ohne spürbare Beschwerden. Deshalb bleibt er häufig über Jahre unentdeckt und wird teils erst zufällig oder durch eine bereits eingetretene Folgeerkrankung bemerkt.
Gerade weil die Erkrankung lange unauffällig verläuft, ist die Früherkennung so bedeutsam.
Was Früherkennung bewirken kann
Wird ein Diabetes frühzeitig erkannt und gut behandelt, lässt sich das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich verringern. Dazu zählen unter anderem:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Nieren- und Augenerkrankungen
- Nervenschäden und das diabetische Fußsyndrom
Auch bei einer Vorstufe lässt sich durch frühzeitiges Gegensteuern – etwa mehr Bewegung, ausgewogene Ernährung und Gewichtsabnahme – ein Fortschreiten oft verzögern oder verhindern.
Den eigenen Verlauf im Blick behalten
Sinnvoll ist es, das eigene Risiko zu kennen und die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen. So lassen sich erhöhte Werte erkennen, bevor Beschwerden auftreten.
Welche Schritte zur Früherkennung für Sie persönlich sinnvoll sind, hängt von Ihrer Situation ab. Lassen Sie sich am besten in Ihrer Hausarztpraxis oder von Ihrem Diabetes-Team beraten.