Risiko-Tests als erste Orientierung
Ob ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes besteht, lässt sich mit anerkannten Fragebögen abschätzen. In Deutschland sind vor allem zwei wissenschaftlich geprüfte Online-Tests verbreitet:
- der Deutsche Diabetes-Risiko-Test (DIfE)
- der FINDRISK-Fragebogen
Diese Tests schätzen die Wahrscheinlichkeit ein, in den nächsten zehn Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, geben aber eine gute erste Orientierung.
Welche Faktoren einfließen
Die Fragebögen berücksichtigen mehrere bekannte Risikofaktoren, darunter:
- Alter und Familiengeschichte
- Bauchumfang und Körpermaße
- Bewegung und Ernährungsgewohnheiten
- Rauchen sowie bekannter Bluthochdruck
Viele dieser Faktoren lassen sich beeinflussen. Wer sein erhöhtes Risiko früh kennt, kann rechtzeitig gegensteuern.
Was das Ergebnis bedeutet
Ein erhöhtes Testergebnis ist kein Diabetes und keine Diagnose, sondern ein Hinweis, der ärztlich abgeklärt werden sollte. Umgekehrt schließt ein niedriges Ergebnis ein Risiko nicht vollständig aus.
Was Ihr persönliches Ergebnis für Sie bedeutet und welche Schritte sinnvoll sind, besprechen Sie am besten in Ihrer Hausarztpraxis oder mit Ihrem Diabetes-Team.