Ihr Diabetes-Team und die Hausarztpraxis
Sie müssen mit Ihren Sorgen nicht allein bleiben. Eine erste und naheliegende Anlaufstelle ist Ihr Diabetes-Team – also die Menschen, die Sie ohnehin medizinisch begleiten. Auch die Hausarztpraxis ist häufig die erste Adresse, wenn man wegen seelischer Belastungen Hilfe sucht.
Hier können Sie offen ansprechen, was Sie beschäftigt. Gemeinsam lässt sich überlegen, welche weitere Unterstützung sinnvoll sein könnte.
Psychotherapeutische Unterstützung
Wenn die seelische Belastung größer ist oder länger anhält, kann psychotherapeutische Hilfe entlasten. Ärztliche oder psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind darauf spezialisiert, bei seelischen Belastungen und Erkrankungen zu unterstützen.
Den Weg dorthin müssen Sie nicht allein finden – Ihre Hausarztpraxis oder Ihr Diabetes-Team kann Sie dabei beraten und weiterleiten.
Austausch mit anderen Betroffenen
Viele Menschen erleben es als hilfreich, sich mit anderen auszutauschen, die Ähnliches durchmachen. Selbsthilfegruppen bieten Austausch und Unterstützung für Menschen mit chronischen Erkrankungen und seelischen Belastungen:
- In Gruppen vor Ort mit regelmäßigen Treffen
- Über digitale Angebote, unabhängig von Ort und Mobilität
Über seine Sorgen zu sprechen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Welcher Weg für Sie der richtige ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Diabetes-Team.